XING ist das größte Online-Business-Netzwerk. Manche sagen, der Name kommt von „Crossing“, weil das X in Amerika auf eine Kreuzung hinweist. Früher war XING in Deutschland unter dem Namen Open Business bekannt. Im deutschsprachigen Raum ist XING bis jetzt unschlagbar. Da reicht auch das von Microsoft  aufgesetzte LinkedIn (noch) nicht hin.

Auf XING tummeln sich extrem viele Menschen, mit denen man im Laufe der Zeit meist bereits beruflich oder privat zu tun hatte (und virtuell wiederfindet) – eben frühere Kollegen, aber auch Firmenchefs, Führungskräfte, Headhunter und Personaler.

Es ist möglich, sich auf XING Kontakte-Listen mit verschiedenen Gruppen zu machen. Die Auswahl der Kontakte erfolgt nicht, wie beispielsweise bei Facebook, indem einfach „Freunde“ hinzugeklickt werden. In XING gibt es eine Netiquette oder sagen wir einfach: Spielregeln.

Darüber hinaus gibt es einen virtuellen Stellenmarkt, eine Reihe von Online-Veranstaltungen und Communities, wo Sie sich, wenn Sie das wollen, ebenfalls aktiv einbringen können. Gerade in der Bewerbungssituation können Sie mit klugen, treffenden Kommentaren oder Beiträgen in einzelnen beruflichen Gruppen punkten!

Es gibt drei gute Gründe, sich als Bewerber ein Profil dort anzulegen:

Sie werden im Netz generell sichtbarer.

XING ist eine Suchmaschine, vergleichbar mit Google. Das ist den wenigsten Nutzern bekannt. Dabei beamt XING, bei gezielter und punktgenauer Nutzung, fast immer auf die erste Seite von Google & Co. So kommt man ins Blickfeld von Leuten, die suchen.

Es fällt leichter, auf andere zuzugehen.

Wer bei XING ist, ist offen dafür, miteinander in Kontakt zu kommen. Es ist also eine viel kleinere Hürde, auf einen bekannten früheren Menschen zuzugehen („Ich bin zu haben für …/Ich suche beruflich wieder…“) und sich bei Fremden vorzustellen. Neben der Bereitschaft und dem Offensein für XING-Kontakte unterstützen viele XING-Nutzer die Suche anderer XING-Mitglieder. Voraussetzung ist immer: Es muss in den eigenen beruflichen Rahmen passen. So wird beispielsweise eine Job-Suchanzeige in das jeweils eigene Kontaktnetz weitergeleitet und mit einem kleinen persönlichen Satz geteilt. Somit vergrößern sich die Chancen um ein Vielfaches!

Ein wichtiger Schritt für das Netzwerken ist getan.

Nicht nur aufgrund des Alters, ganz generell ist Bewerben schwieriger geworden. Sehr vieles geht über persönliche Kontakte, aber eben nicht batschbumm. Ein Netzwerk bildet sich. Ein XING-Profil macht vertraut mit Social Media und trainiert die Netzwerkmuskeln. Xing-Netzwerker sind hilfsbereit, offen und unterstützen durch Weitergabe an die eigenen Kontakte. So kommt es häufig vor, dass der zweite Kontakt, also der Kontakt eines Bekannten, den ich jedoch nicht kenne, den entscheidenden Tipp auf eine freie Stelle gibt. Netzwerken und sich initiativ bewerben, das gehört zusammen!

PS: Da bei der kostenfreien Basis-Mitgliedschaft nur sehr eingeschränkte Funktionen sind, empfehle ich die Premium-Mitgliedschaft.

Lesen Sie hier weiter https://widmann-rapp.de/warum-eine-xing-mitgliedschaft-sinnvoll-ist-wenn-sie-darueber-einen-neuen-job-finden-moechten/

 

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